Wolfsburger Wohnzimmer

Wolfsburger Wohnzimmer

Themenfeld:

Nutzungsmix

Projektbudget:

250.000 Euro

Projektverantwortung:

Stadt – GB Schule

Projektstatus:

In Umsetzung

Kurzbeschreibung:
Die Wolfsburger Innenstadt soll attraktiver werden für Studierende, Auszubildende, Kreative und junge Erwachsene. Um den Hochschulstandort Wolfsburg zu stärken und gemeinsam mit der Ostfalia Hochschule eine Strahlkraft in die Innenstadt zu entwickeln, wird der Campus auf dem Grundstück Poststraße 11-15 weiterentwickelt. Entstehen soll dort ein „Wohnzimmer für Wolfsburg“, ein Ort zum Leben, Lernen, Zusammenarbeiten, der auch Treffpunkt und Aufenthaltsort mit diversen öffentlichen, halböffentlichen und auch konsumfreien Nutzungsangeboten sein kann!
Teilen auf:
Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on whatsapp
Share on email

Projektbeschreibung Im Detail

Die Stadt Wolfsburg, vertreten durch den Geschäftsbereich Schule, beabsichtigt mit dem Projekt Wolfsburger Wohnzimmer den Hochschulstandort Wolfsburg zu fördern und in der Innenstadt sichtbarer zu machen. Nahe der Porschestraße soll ein studentisches Zentrum mit Strahlwirkung in die Innenstadt entstehen. Dieser Ort soll mit einer attraktiven alternativen Ausstattung Identifikationspunkt für Studierende und die junge Szene sein. Hierfür soll zunächst eine Machbarkeitsstudie erstellt und ein Konzept für Placemaking entwickelt werden. Beteiligungen und ein Bekanntmachen des Ortes sind in Form von Pop-Up-Aktionen geplant. Nach erfolgreicher Ausschreibung sollen ersten Aktionen im Sommer/Herbst 2022 erfolgen.

Bildquelle: ©Stadt Wolfsburg (Luftbildrechte)

Unter dem Leitgedanken “Raum auf Zeit – Ort der Entwicklung“ soll das Wolfsburger Wohnzimmer

  • einen besonderen Lebensraum schaffen, für das Leben einer neuen Generation von Studierenden in einem architektonisch, technisch, ökologisch und ökonomisch optimierten System 
  • ambitionierten Talenten die Möglichkeit bieten, während der Studienzeit an einem besonderen Ort zu leben, zu lernen, zusammen zu arbeiten und dabei persönlich zu reifen
  • Wohnen, Kultur, Soziales, Handel und Gastronomie in einem Projekt vereinen als ein Zukunftsmotor für die Innenstadt
  • Studierende der Ostfalia, der Ecole 42 in der Markthalle und die Stadtgesellschaft miteinander verbinden
  • einer alternative Szene in der Innenstadt einen Ort anbieten, der Menschen anzieht, und damit einen Ort der Begegnung, des kreativen Gestaltens, des Austausches und der Identifikation schaffen
  • den Hochschulstandort mit Strahlkraft in die Innenstadt/Porschestraße stärken.

Möglichkeiten der Beteiligung sollen zudem über niedrigschwellige digitale Angebote geschaffen werden.

Am Ende des Prozesses sollen in konzentrierter, anschaulicher Form Handlungsoptionen, Maßnahmen und Empfehlungen beschrieben werden, welche die Innenstadt nachhaltig beleben und aufwerten. Diese sollen die Stadt mittel- und langfristig dabei unterstützen, eine zukunftsfeste, belebte und frequentierte Innenstadt zu gestalten. Klares Ziel ist es hierbei auch anschließend an diese konzeptionelle Vorarbeit in die konkrete Umsetzung zu gelangen und eine stetige Auseinandersetzung mit der Innenstadt in Verwaltung, Politik und Gesellschaft zu verankern. Für die Innenstadtentwicklung der Stadt Wolfsburg ist die Stärkung des Hochschulstandortes zukunftsweisend. Der entscheidende Standortvorteil der Ostfalia Hochschule mit seinen ca. 3.000 Studierenden ist die Nähe zur zentralen Einkaufsstraße Porschestraße. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich des Weiteren die innovative Markthalle, ein digitales Zentrum mit der neuen Programmierschule Ecole 42, der künftig weitere 700 Studierenden angehören. Der Bahnhof ist fußläufig in wenigen Schritten erreichbar.

Um Synergien zu schaffen und junges urbanes Leben in der Innenstadt zu fördern sind im Projekt Wolfsburger Wohnzimmer sowohl Aufenthaltsflächen mit gastronomischem Angebot, Flächen für Veranstaltungen oder alternative Geschäftsideen denkbar. Ein gastronomisches Angebot, welches sich zur Porschestraße hin öffnet, kombiniert mit kleiner Bühne für Veranstaltungen mit Clubhouse-Charakter würde einem zusätzlichen Bedarf gerecht werden.  Eine kleine Ladenzeile im Erdgeschoss zum Beispiel mit einem Nachhaltigkeitsladen, Secondhand-geschäft, Fahrradwerkstatt oder Repair-Café wären als Ergänzung denkbar. Diese alternativen Angebote könnten durch Initiativen, die Lebenshilfe oder der Volkshochschule angeboten werden. Auch ein Kinderbetreuungsangebot sowohl für Studierende als auch für Lehrende wäre möglich. In den Obergeschossen sollen Wohnungen mit gemeinsamen Aufenthalts- und Arbeitsflächen mit entsprechender digitaler Ausstattung vorrangig für Studierende entstehen.

Das Projekt soll auf dem Grundstück Poststraße 11-15 umgesetzt werden. Da die Fläche in 2022 als unbedingt notwendige Baustelleneinrichtungsfläche benötigt wird, können dort allerdings keine Pop-Up-Aktionen stattfinden. Hierfür steht in diesem Jahr das etwa 100m entfernte Grundstück Bahnhofspassage 6 zur Verfügung.

 

Projektstand Aktuell in Umsetzung

Nach erfolgter Ausschreibung wurde die STADTDENKEREI zur Durchführung des Placemaking-Verfahrens für die Weiterentwicklung des Campus auf dem Grundstück Poststraße 11-15 beauftragt: www.die-stadtdenkerei.de 

In der Zeit vom 01. – 04. und vom 21. –24. September fand ein Aktionsprogramm mit der STADTDENKEREI statt, bei dem Studierende, Auszubildende und Kreative Ihre Anregungen, Wünsche und Assoziationen im Coworking-Space in der Markthalle/Schiller 40 hinterlassen konnten.

Im Rahmen des Auftakttermins am 01.09. wurden die Teilnehmer*innen mittels der sogenannten „Kopfstand Methode“ über ihre Meinung zum Projekt bzw. zur Innenstadt und Wolfsburg befragt. Am Samstag, den 24. September fand in der Poststraße 11-15 abschließend ein Straßenfest statt, bei dem die Ideen der Beteiligungen vorgestellt wurden.

Weitere Projekte Bildung

Sie haben Fragen? Wir beantworten sie gerne!

Sie haben Rückfragen oder Anmerkungen zum Projekt? Wir freuen uns auf Ihre Nachricht oder Anruf.

Die WMG ist eine Tochtergesellschaft der Stadt Wolfsburg.